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Aktuelle Nachrichten und Beiträge

Situation der Vereine immer noch unklar – Was passiert nach dem 31.12.2023?

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Liebe Leserinnen und Leser,

in der letzten Ausgabe hatte ich Ihnen über die kritische Situation im KD 11/13 berichtet. Das Haus steht vor der Schließung. Es wurde mitgeteilt, dass keine Mittel mehr zur Verfügung stehen, um den Standort nach dem 31.12.2023 weiter zu betreiben. Sie können sich vorstellen, in welcher schwierigen Lage sich die Vereine gerade befinden.

Nach der letzten Ausgabe haben sich viele Menschen bei uns gemeldet und ihre Unterstützung angeboten. Dafür möchten wir uns bei allen sehr herzlich bedanken.

Ich hatte aber auch geschrieben, dass zur Zukunft des KD 11/13 noch einewichtige politische Entscheidung ansteht. Der Rat der Stadt Essen hat sich mit diesem Thema am 30.08.2023 befasst. Die Ratsfraktionen der LINKE, der SPD und der CDU/GRÜNE haben in ihren Anträgen unterschiedliche Lösungsvorschläge unterbreitet.

Aktueller Stand ist nun folgender: Sofern kein anderer Käufer gefunden wird, ist die Stadt Essen bereit, das Haus zu kaufen. Die Vereine können ihre Aktivitäten zunächst weiterführen, gleichzeitig versuchen die zuständigen Abteilungen der Stadt Essen einen anderen Ort in der Umgebung zu finden, wo die Vereine ihre Arbeit gemeinsam fortsetzen können. Mittel- und langfristig wird das Gebäude KD 11/13 jedoch abgerissen, weil es zu marode ist, eine Sanierung wäre zu teuer. An dieser Stelle soll dann ein neues, evtl. multifunktionales Gebäude (z.B. Kulturzentrum/Bürgerhaus) entstehen. Für diesen Beschluss danken wir dem Rat der Stadt.

Im Rahmen einer Pressekonferenz am 04.09.2023 gemeinsam mit Herrn Kufen und Herrn Harter (Geschäftsbereichsvorstand Planen und Bauen der Stadt Essen) habe ich nochmal deutlich gemacht, dass wir auf die Unterstützung durch die Stadt zählen und die Vereine nicht im Regen gelassen werden dürfen. „Wir wollen das bürgerschaftliche Engagement stärken“ sagte Herr Kufen bei dieser Pressekonferenz (der Artikel wurde am 06.09.2023 in der WAZ veröffentlicht). Wir nehmen ihn beim Wort und teilen auch hier nochmal mit, dass wir bereit sind, weiter Verantwortung zu übernehmen und die zukünftige Nutzung - nach dem Neubau - aktiv mitzugestalten.

Die vor Ort tätigen Vereine brauchen schnelle Planungssicherheit: Was passiert nach dem 31.12.2023? Wie soll die Nutzung zukünftig aussehen? Was passiert, wenn die Stadt Essen das Haus nicht kauft? Welche Pläne haben andere Kaufinteressent*innen? Wo werden die Vereine dann untergebracht? Bei all diesen Fragen sind wir uns sicher, dass die Stadt die Interessen der Vereine im Blick haben und ihnen zur Seite stehen wird.

Sie sehen: Es gibt derzeit noch sehr viele offene Fragen. Wir hoffen, dass eine Lösung zugunsten der hier couragiert- und beherzt tätigen Vereine und Gruppen gefunden werden kann. Wir bleiben am Ball und informieren Sie selbstverständlich auch weiterhin.

Nun wünsche ich Ihnen viel Spaß beim Lesen unserer September-Ausgabe.

Bleiben Sie gesund…

In diesem Sinne: Glückauf!

Ihr Muhammet Balaban

Vorsitzender des Essener Verbundes der Immigrantenvereine e.V.

migo - die digitale Mitgliederzeitschrift des Essener Verbundes der Immigrantenvereine e.V.

Der Essener Verbund der Immigrantenvereine e.V. freut sich, Ihnen migo - die neue digitale Mitgliederzeitschrift vorzustellen.

migo steht für „Migration - Integration - Gesellschaft - Oekonomie“ und damit für viele Themen in unserer heutigen Zeit. migo soll sowohl dazu beitragen, die Kommunikation unter den Mitgliedsvereinen zu verbessern, als auch viele interessierte Essenerinnen und Essener über die vielfältigen Angebote und Nachrichten aus unserer Stadt, aus unserem Land und der Bundesrepublik zu informieren.

migo erscheint monatsweise als Newsletter und wird Themen u.a. aus Wirtschaft, Recht, Sport, Bildung, Gesundheit, Nachrichten über Aktivitäten der Migrantenvereine, Berichte aus Rat und Politik und vieles mehr umfassen.

Der „Essener Verbund der Immigrantenvereine e.V.“ ist ein Dachverband aller gemeinnützigen Migrantenorganisationen in Essen. Seit der Gründung in 2000 ist er stetig gewachsen. Heute erreicht er eine Mitgliederzahl von über 70 Migrantenorganisationen aus über 20 Herkunftsländern. Von dieser Zusammenarbeit profitieren MitbürgerInnen ausländischer Herkunft in erster Linie, aber auch die Stadt und die gesamte Bevölkerung in Essen.

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