September 2026: Beratung stärken, Vernetzung fördern, Zusammenarbeit gestalten
AlleVerbund-News
Auch im September 2026 hat der Essener Verbund der Immigrantenvereine e.V. seine Arbeit als Ansprechpartner, Unterstützer und Vernetzer von Migrantenorganisationen kontinuierlich fortgeführt. Der Monat war insbesondere durch eine intensive Beratungsarbeit sowie durch die aktive Beteiligung an kommunalen Netzwerken und Fachgremien geprägt.
Beratung und Unterstützung von Migrantenorganisationen
Im Berichtszeitraum wurden insgesamt 14 Arbeits-, Austausch- und Beratungsgespräche mit Mitgliedsvereinen und weiteren Migrantenorganisationen durchgeführt. Im Mittelpunkt standen die individuellen Anliegen der Organisationen, Fragen zur Vereins- und Projektarbeit sowie der Austausch über aktuelle Herausforderungen und Entwicklungsmöglichkeiten.
Beratungs- und Austauschgespräche fanden mit folgenden Organisationen statt:
- Journalisten ohne Grenzen e.V.
- Sustainable Women for Development e.V.
- Human Restart Organisation e.V.
- Orientverein Integration e.V.
- Haneen Forum e.V.
- eine Migrantenorganisation in Gründung
Am 5. September feierte das Forum der Russlanddeutschen in Essen e.V., die Eröffnung seiner neuen Vereinsräumlichkeiten. Als Essener Verbund haben wir sehr gerne an dieser gelungenen Veranstaltung teilgenommen und gemeinsam mit vielen weiteren Gästen diesen besonderen Meilenstein miterlebt. Wir wünschen dem Verein weiterhin viel Erfolg sowie alles Gute für seine wertvolle Arbeit und die kommenden Projekte in den neuen Räumlichkeiten!
Darüber hinaus begleitete der Essener Verbund die Arbeit von Kultursensible Versorgung mitempathie e.V.. Am 18.09.2026 nahm der Essener Verbund an der Auftaktveranstaltung „Zuhören mit Empathie: Chancen und Nutzen kultursensibler Aufklärung und Prävention im Sozial- und Gesundheitswesen“ im Bürgerhaus Oststadt teil. Der Verein wird seit seiner Gründung begleitet und unterstützt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen unter anderem Kultursensibilität, Gesundheit, aktives Zuhören und psychosoziale Erste Hilfe.
Gremienarbeit
Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit im September war die Beteiligung an kommunalen Gremien und Netzwerken. Der Essener Verbund brachte dabei die Erfahrungen und Perspektiven der Migrantenorganisationen in den Austausch mit Verwaltung und weiteren Akteuren der Stadtgesellschaft ein.
Im Berichtszeitraum erfolgten folgende Aktivitäten:
- Teilnahme an der Bündnis-Sitzung „Demokratie leben – Partnerschaften für Demokratie Essen“
- Arbeitsgespräch mit dem Jugendamt Essen, Stab Integration im Bezirk VII
- Teilnahme am Facharbeitskreis Integration der Stadt Essen
- Beteiligung am Netzwerk „Migrantenorganisationen im Bezirk I“
Die Gremien- und Netzwerkarbeit ist ein wichtiger Bestandteil der Interessenvertretung des Essener Verbundes. Sie ermöglicht es, die Anliegen und Erfahrungen der Mitgliedsorganisationen in kommunale Prozesse einzubringen und gleichzeitig den Zugang zu Informationen, Ansprechpartnern und Kooperationsmöglichkeiten zu verbessern.
Fazit
Der September 2026 war von einer intensiven Beratungs-, Unterstützungs- und Vernetzungsarbeit geprägt. Insgesamt wurden 14 Arbeits-, Austausch- und Beratungsgespräche mit Migrantenorganisationen geführt. Hinzu kamen ein Arbeitsgespräch mit dem Jugendamt Essen sowie die Beteiligung an drei kommunalen Gremien und Netzwerken.
Die kontinuierliche Begleitung der Migrantenorganisationen, die Unterstützung ihrer Vereins- und Projektarbeit sowie die Vertretung ihrer Perspektiven in kommunalen Strukturen bleiben zentrale Aufgaben des Essener Verbundes. Ziel ist es, die Organisationen in ihrem Engagement zu stärken, ihre Anliegen sichtbar zu machen und ihre Beteiligung an gesellschaftlichen und kommunalen Prozessen weiter zu fördern.
Der „Essener Verbund der Immigrantenvereine e.V.“ ist ein Dachverband aller gemeinnützigen Migrantenorganisationen in Essen. Seit der Gründung in 2000 ist er stetig gewachsen. Heute erreicht er eine Mitgliederzahl von über 70 Migrantenorganisationen aus über 20 Herkunftsländern. Von dieser Zusammenarbeit profitieren MitbürgerInnen ausländischer Herkunft in erster Linie, aber auch die Stadt und die gesamte Bevölkerung in Essen.