Land und Kommunen setzen sich für junge volljährige Flüchtlinge ein
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Die neue Initiative ist ein auf drei Jahre angelegtes Vorhaben, das vom Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration angestoßen und auf den Weg gebracht wurde. Sie wird von den Ministerien für Schule und Bildung, Arbeit, Gesundheit und Soziales sowie für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie unterstützt. Mit der neuen Initiative wollen wir alle jungen volljährigen Flüchtlinge unterstützen, die in den Kommunen leben und ihre dauerhafte Abhängigkeit von Sozialleistungen vermeiden wollen. Wir wollen Wut und Eskalation als mögliche Folge von Chancenlosigkeit verhindern, sagte Integrationsstaatssekretärin Serap Güler. Sie freue sich darüber, dass sich drei weitere Ministerien der Idee angeschlossen haben und sie unterstützen. Konkret sind die Kommunen aufgerufen, die Bedarfe junger volljähriger Flüchtlinge zu analysieren, sogenannte Maßnahme-Karrieren zu vermeiden, Angebotslücken zu schließen und die Qualität vorhandener Angebote zu überprüfen sowie eine kontinuierliche Beratung und Begleitung von Fachkräften und Ehrenamtlichen sicherzustellen, die mit Flüchtlingen arbeiten. Einige Kommunen haben bereits eigene Konzepte entwickelt, die sich gezielt an die vielen jungen Menschen richten, die vor Krieg und Gewalt nach Nordrhein-Westfalen geflohen sind. So wurden bei der Veranstaltung beispielhafte Angebote aus dem Rhein-Kreis Neuss, der Stadt Mülheim an der Ruhr und aus dem Kreis Warendorf vorgestellt. Quelle: Land NRW, www.land.nrw
Der „Essener Verbund der Immigrantenvereine e.V.“ ist ein Dachverband aller gemeinnützigen Migrantenorganisationen in Essen. Seit der Gründung in 2000 ist er stetig gewachsen. Heute erreicht er eine Mitgliederzahl von über 70 Migrantenorganisationen aus über 20 Herkunftsländern. Von dieser Zusammenarbeit profitieren MitbürgerInnen ausländischer Herkunft in erster Linie, aber auch die Stadt und die gesamte Bevölkerung in Essen.