Chancen für geflüchtete Kinder und Jugendliche weiter verbessern
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Der Fachtag stand unter dem Motto Viel erreicht! Viel zu tun! Chancen und Grenzen der Jugend(sozial)arbeit mit jungen Geflüchteten. Vor Ort diskutierten rund 500 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Jugendämtern, Verbänden, Zivilgesellschaft sowie Fachkräfte darüber, wie professionsübergreifend noch für gelingende Integration getan werden kann. Der Minister betonte, dass das Land auch weiterhin ein starker Partner der Jugendarbeit und der Jugendsozialarbeit ist: Auch wenn die Zahl der Geflüchteten zuletzt stark zurückgegangen ist, bleibt der Auftrag der Jugendhilfe, die Teilhabe an Bildung, Freizeitgestaltung, kulturellem und künstlerischem Leben für alle jungen Menschen zu ermöglichen. Mit der jährlichen Landesförderung in Höhe von 7,2 Millionen Euro für die Träger der Jugendarbeit und der Jugendsozialarbeit sowie erer Fachstellen wurden allein als 25.000 junge Flüchtlinge erreicht. Daneben hat die Landesregierung Planungssicherheit beim Kinder- und Jugendförderplan (KJFP) geschaffen und dadurch eine 20 Jahre dauernde Debatte beendet. So wurde der KJFP 2018 auf 120 Millionen Euro jährlich aufgestockt und eine jährliche Dynamisierung vereinbart. Diese finanzielle Absicherung erlaubt es uns nun, noch stärker über Inhalte zu reden. Denn wir brauchen eine starke Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit, um die Herausforderungen der Gegenwart und der Zukunft bewältigen zu können, so Minister Stamp. Für gelingende Integration spielt auch die Vernetzung untereinander eine wichtige Rolle. Die Landesregierung geht hier mit gutem Beispiel voran. So hat das Integrations- und Flüchtlingsministerium die Initiative Gemeinsam klappt’s gestartet, damit junge Geflüchtete bis 27 Jahre bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben. Dabei gibt es eine enge Kooperation mit dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales. als 73 Kommunen und Kreises beteiligen sich an dem Projekt, das mit einer Höhe von 50 Millionen Euro knapp 67.000 Geflüchteten eine Chance auf ein selbstbestimmtes Leben ermöglichen soll. Weitere Informationen: www.chancen.nrw. Quelle: Land NRW, www.land.nrw
Der „Essener Verbund der Immigrantenvereine e.V.“ ist ein Dachverband aller gemeinnützigen Migrantenorganisationen in Essen. Seit der Gründung in 2000 ist er stetig gewachsen. Heute erreicht er eine Mitgliederzahl von über 70 Migrantenorganisationen aus über 20 Herkunftsländern. Von dieser Zusammenarbeit profitieren MitbürgerInnen ausländischer Herkunft in erster Linie, aber auch die Stadt und die gesamte Bevölkerung in Essen.