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Delegationsreise in die türkische Stadt Zonguldak

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Oberbürgermeister Thomas Kufen nimmt von heute (27.05.) bis Sonntag, 29. Mai, an einer Delegationsreise in die türkische Stadt Zonguldak teil.

Mit dabei sind auch Vertreter*innen der RAG-Stiftung und der Essener Wirtschaftsförderung sowie der Vorsitzende des Essener Verbundes der Immigrantenvereine e.V. Muhammet Balaban.

Essen und Zonguldak verbindet eine vergleichbare und gemeinsame Industriehistorie hinsichtlich Kohlebergbau und Stahl. Zonguldak ist mit seinen großen Kohlevorkommen noch immer ein zentrales Abbaugebiet und wird dies vorrausichtlich noch die nächsten beiden Jahrzehnte bleiben. Essen ist heute Top-Wirtschaftsstandort: Sitz von Konzernzentralen, Energiehauptstadt Europas und führender Standort der Umweltwirtschaft (Wasserstoff). "Die Stadt Essen kann daher als Impulsgeber beim Strukturwandel in Zonguldak entscheidend mitwirken", so Oberbürgermeister Kufen.

Deshalb sollen Wirtschaftskooperationen zum Thema "Nachhaltige Stadtentwicklung und Greentech" vorangebracht werden. Die Gründung einer Arbeitsgruppe für wirtschaftliche Zusammenarbeit Essen – Zonguldak ist ebenfalls geplant.

Neben diesen wirtschaftlichen Aspekten werden auf der Reise aber auch menschliche und kulturelle Verbindungen beleuchtet. „Viele Bergleute aus Essen und dem Ruhrgebiet stammen ursprünglich aus der Region Zonguldak. Sie – beziehungsweise ihre Vorfahren – kamen vor Jahrzehnten zum Arbeiten ins Ruhrgebiet – und zum Glück sind sie geblieben“, erklärt das Stadtoberhaupt. "Deshalb freut es mich sehr, dass die erfolgreiche Ausstellung unseres Ruhr Museums ‚Wir sind von hier. Türkisch-deutsches Leben 1990‘ auch in Zonguldak gezeigt werden wird."

Für Oberbürgermeister Thomas Kufen und die weiteren Teilnehmer*innen der Delegationsreise steht daher auch der Besuch des zukünftigen Ausstellungsortes in Zonguldak auf der Agenda.

Quelle: Stadt Essen

Der „Essener Verbund der Immigrantenvereine e.V.“ ist ein Dachverband aller gemeinnützigen Migrantenorganisationen in Essen. Seit der Gründung in 2000 ist er stetig gewachsen. Heute erreicht er eine Mitgliederzahl von über 70 Migrantenorganisationen aus über 20 Herkunftsländern. Von dieser Zusammenarbeit profitieren MitbürgerInnen ausländischer Herkunft in erster Linie, aber auch die Stadt und die gesamte Bevölkerung in Essen.

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