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Familiennachzug als Fachkräftepotential?

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Der aktuelle Forschungsbericht des BAMF zu "Arbeitsmarktintegration von Zuwanderern im Familiennachzug" stellt die Ergebnisse einer Online-Befragung von Zugewanderten vor, die über den Familiennachzug nach Deutschland kamen. Dabei geht es vor allem um die Frage, welches Fachkräftepotential sie für den deutschen Arbeitsmarkt mitbringen.

Das BAMF-Forschungszentrum hat bereits im Jahr 2013 im Rahmen der Heiratsmigrationsstudie die Integration von im Familiennachzug zugewanderten Ehegattinnen und Ehegatten in Deutschland untersucht. Darauf aufbauend befasst sich die nun vorgelegte BAMF-Familiennachzugsstudie auf Basis einer Online-Befragung mit dem möglichen Fachkräftepotential in dieser Migrantengruppe (neben Ehegattinnen und Ehegatten auch Elternteile). Insbesondere wurden Erkenntnisse über Bildungsqualifikationen, Berufstätigkeit im Herkunftsland und in Deutschland sowie eventuelle Hindernisse beim Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt gewonnen.Die Angaben von 3.102 Zugewanderten im Rahmen des Familiennachzugs, die 2016 online befragt wurden, bilden die Grundlage für den Forschungsbericht. Sie kamen aus zehn Herkunftsländern bzw. -regionen, die für diesen Bericht in sogenannte Herkunftsgruppen eingeteilt wurden: Türkei, GUS, Westbalkan, Maghreb und Nahost, Ost- und Südostasien, Südasien, Industriestaaten, Süd- und Mittelamerika, Subsahara-Afrika sowie Syrien. In multivariaten Analysen wurde außerdem untersucht, welche Faktoren die Erwerbsbeteiligung dieser Gruppe von Zugewanderten in Deutschland beeinflussen.Die Befragung zeigt, dass die Gruppe der Zugewanderten sehr heterogen ist, die meisten jedoch schon vor der Einreise nach Deutschland Deutschkenntnisse erworben haben. Auch haben beinahe alle Zugewanderten, die an der Studie teilnahmen, im Herkunftsland eine Ausbildung absolviert, wobei nur rund einem Drittel die Zeugnisse in Deutschland anerkannt wurden. Alle wichtigen Ergebnisse der Studie sind im Forschungsbericht "Arbeitsmarktintegration von Zuwanderern im Familiennachzug" zusammengefasst. Sie geben wichtige Erkenntnisse, wie das Fachkräftepotential von Zugewanderten in Zukunft noch besser genutzt werden kann. Quelle: Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, www.bamf.de

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