Zum Hauptinhalt springen

Archivierte Nachrichten und Beiträge

Firmen sollen mehr Flüchtlinge einstellen

AlleDeutschlandWirtschaftBildung & Ausbildung

Bundeswirtschaftsminister Altmaier hat deutsche Unternehmen aufgefordert, zur Fachkräftesicherung das Potenzial von Geflüchteten zu nutzen. Hauptprobleme sind Qualifikationsnachweise und mangelnde Sprachkenntnisse.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hat die deutsche Wirtschaft aufgefordert, offene Stellen mit Flüchtlingen zu besetzen. Unternehmen sind gut beraten, das Potenzial von Geflüchteten zur Fachkräftesicherung zu nutzen, sagte Altmaier dem RedaktionsNetzwerk Deutschland. Das Ziel sei, möglichst viele Menschen nachhaltig in den Arbeitsmarkt zu integrieren, betonte der Minister anlässlich des Jahrestreffens der sogenannten Willkommenslotsen der Bundesregierung am Montag in Berlin. Die Lotsen stünden den Unternehmen bei der Anstellung von Flüchtlingen deutschlandweit mit Rat und Tat zur Seite. Sie unterstützen die Firmen bei zentralen Fragen zu Ausbildung, Beschäftigung, Sprachförderung, Aufenthaltsstatus, Qualifikationsbedarf sowie zu Förder- und Unterstützungsmöglichkeiten. Die Bundesregierung hatte das Programm Willkommenslotsen im Jahr 2016 aufgelegt, um Unternehmen bei der betrieblichen Integration von Geflüchteten zu unterstützen und Flüchtlingen den Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt zu erleichtern. Im September 2019 wurde das Programm um vier Jahre verlängert. Am Montag trafen sich im Wirtschaftsministerium etwa 130 dieser Lotsen aus ganz Deutschland. Regierung immer wieder in der Kritik Hauptproblem bei der Vermittlung sind mangelnde Sprachkenntnisse sowie fehlende Qualifikationsnachweise, die in Deutschland anerkannt werden. Die Bundesregierung und die Länder stehen immer wieder in der Kritik, weil die Anerkennung ausländischer Qualifikationen zu bürokratisch ist und es nicht ausreichend Sprachkurse gibt, die auf das Arbeitsleben zugeschnitten sind. Nach Angaben des Bundeswirtschaftsministeriums haben allein im Jahr 2018 als 7.500 Unternehmen in Deutschland eine individuelle Beratung durch Willkommenslotsen in Anspruch genommen. Insgesamt konnten als 4.000 freie Ausbildungs- und Arbeitsplätze mit ihrer Hilfe besetzt werden. Außerdem vermittelten die Lotsen als 5.500 Plätze für Praktika und zur Einstiegsqualifizierung. (epd/mig) Quelle: MIGAZIN, www.migazin.de

Der „Essener Verbund der Immigrantenvereine e.V.“ ist ein Dachverband aller gemeinnützigen Migrantenorganisationen in Essen. Seit der Gründung in 2000 ist er stetig gewachsen. Heute erreicht er eine Mitgliederzahl von über 70 Migrantenorganisationen aus über 20 Herkunftsländern. Von dieser Zusammenarbeit profitieren MitbürgerInnen ausländischer Herkunft in erster Linie, aber auch die Stadt und die gesamte Bevölkerung in Essen.

Sie finden uns auf Facebook

Der Essener Verbund der Immigrantenvereine ist mit unterschiedlichen Seiten auf Facebook vertreten.