Internationale Wochen gegen Rassismus 2023 erfolgreich zu Ende gegangen
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"Die Internationalen Wochen gegen Rassismus erinnern uns daran, wie wichtig es ist, sich mit eigenen Vorurteilen auseinanderzusetzen – aber auch Zivilcourage zu zeigen, wenn andere diskriminiert werden, an jedem Tag im Jahr", betont Galina Borchers, die Integrationsbeauftragte der Stadt Essen. "Wir möchten uns bei allen bedanken, die dieses Jahr aktiv waren: mit der Organisation von Veranstaltungen, oder die Aktionen besuchten. Wir hoffen, alle konnten neue Impulse mitnehmen."
Herzstück der Kampagne des Kommunalen Integrationszentrums (KI) der Stadt Essen bildete die digitale Plakatkampagne "Hass ist keine Meinung. Stadt Essen gegen Rassismus." Diese wurde in Kooperation mit dem Integrationsrat der Stadt Essen, dem Jugendamt der Stadt, dem Diakoniewerk, der Ruhrbahn, Theater und Philharmonie (TUP) Essen sowie den Verbänden AWO, Caritas, Diakonie und dem Paritätischen umgesetzt. Während der zweiwöchigen Aktion konnten die Bürger*innen in ganz Essen auf digitalen Werbeflächen das Plakat sehen.
Unter dem Motto "#Haltung zeigen" fand im Rahmen der Wochen das Internationale Fußballturnier "Pink gegen Rassismus" des Nachwuchsleistungszentrums Rot-Weiss-Essen e.V. in Kooperation mit dem KI der Stadt Essen und dem RAA e.V. statt. Zudem veranstaltete das KI in Kooperation mit der Stiftung Ruhr Museum die Ruhrgebietspremiere des Buchs "anders bleiben. Briefe der Hoffnung in verhärteten Zeiten". In dem Buch gehen die Beitragenden in 21 Briefen mit ihrem Gegenüber in intensive Zwiegespräche über ihr Dasein in der deutschen Gesellschaft ein. Zu Gast waren die Herausgeberin und Autorin Selma Wels sowie die Mitautorinnen Leila Essa und Marija Latković. Alle drei lasen Abschnitte aus ihren Briefen vor und gaben so unter anderem sehr persönliche Einblicke in ihre Familiengeschichte und auch Erfahrungen mit Alltagsrassismus.
Quelle: Stadt Essen, www.essen.de

Der „Essener Verbund der Immigrantenvereine e.V.“ ist ein Dachverband aller gemeinnützigen Migrantenorganisationen in Essen. Seit der Gründung in 2000 ist er stetig gewachsen. Heute erreicht er eine Mitgliederzahl von über 70 Migrantenorganisationen aus über 20 Herkunftsländern. Von dieser Zusammenarbeit profitieren MitbürgerInnen ausländischer Herkunft in erster Linie, aber auch die Stadt und die gesamte Bevölkerung in Essen.