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Unterschriftenübergabe gegen die Pläne von Contilia im Essener Norden

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Nach eigenen Angaben über 17.000 Unterschriften aus der Stadtgesellschaft und von Mitarbeiter*innen der Contilia wurden am Freitag (7.8.) an Oberbürgermeister Thomas Kufen im Ratssaal der Stadt Essen übergeben. Die Unterschreibenden sprechen sich gegen die aktuellen Pläne der Contilia aus, zwei Krankenhausstandorte im Essener Norden zu schließen, ohne konkrete Pläne zu haben, wie insbesondere die stationäre Versorgung in den Stadtteilen Altenessen und Stoppenberg weiter gewährleistet werden kann. Darüber hinaus wurde dem Stadtoberhaupt ein Brief übergeben, der von verschiedenen Akteuren im Essener Norden verfasst wurde und insbesondere Fragen an die Landespolitik aufwirft. "Die große Anzahl der Unterstützer der Unterschriftensammlung zeigt sehr deutlich, dass die Essener*innen mit dem geplanten Vorgehen der Contilia nicht einverstanden sind. Auch das werde ich in dem anstehenden Termin im NRW-Gesundheitsministerium zum Thema machen. Die große Anzahl der Unterschriften bekräftigt mein Mandant, nach einer besseren Lösung für den Essener Norden zu suchen." Deshalb wird Oberbürgermeister Thomas Kufen sowohl die gesammelten Unterschriften als auch den Brief mit in das Gespräch mit NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann in der kommenden Woche nehmen. Die Initiatoren der Unterschriftensammlungen der Contilia-Belegschaft sowie der Mitglieder der Altenessen- und Katernberg-Konferenz haben sich während des Treffens im Ratssaal auch nochmal eindringlich direkt an die ebenfalls anwesende Geschäftsführung der Contilia gewendet. Ein gemeinsamer Weg könne nur beschritten werden, wenn sich die Contilia in ihrer Entscheidung bewegen würde.

Der „Essener Verbund der Immigrantenvereine e.V.“ ist ein Dachverband aller gemeinnützigen Migrantenorganisationen in Essen. Seit der Gründung in 2000 ist er stetig gewachsen. Heute erreicht er eine Mitgliederzahl von über 70 Migrantenorganisationen aus über 20 Herkunftsländern. Von dieser Zusammenarbeit profitieren MitbürgerInnen ausländischer Herkunft in erster Linie, aber auch die Stadt und die gesamte Bevölkerung in Essen.

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