Kommunales Integrationszentrum: "Rechtsextremismus im Schulalltag erkennen und begegnen"
24.09.2026 13:00 - 15:30
Kommunales Integrationszentrum
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Einladung zur Online-Reihe „Rechtsextremismus an Schulen: Aktuelle Erscheinungsformen & Handlungsperspektiven“
Das Kommunale Integrationszentrum der Stadt Essen bietet verschiedene Online-Formate zum Umgang mit Rechtsextremismus im Kontext Schule an. Expert*innen aus Wissenschaft und Praxis informieren über aktuelle Erscheinungsformen von Rechtsextremismus, rechtsextreme Inhalte und Akteure in Social-Media sowie Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit rechtsextremen Äußerungen und Handlungen. Ziel ist es, Fachkräfte im Bereich Schule darin zu stärken, Rechtsextremismus schneller zu erkennen und Handlungssicherheit zu erlangen. Eine Anmeldung ist über die untenstehenden Links erforderlich.
Folgende Termine stehen bereits fest:
Donnerstag, 24.09.26 von 13.00 Uhr bis 15.30 Uhr: Rechtsextremismus im Schulalltag erkennen und begegnen
Prof. Matthias Quent ist Rechtsextremismus-Experte, Gründungsdirektor des Instituts für Demokratie und Zivilgesellschaft in Jena und Sachverständiger in verschiedenen Untersuchungsausschüssen zu Rechtsterrorismus. Schwerpunkte seiner Forschung sind rechtsextreme Netzwerke in Deutschland und die Stärkung demokratischer Inhalte in digitalen Räumen. In dieser Einführungsveranstaltung gibt es einen Überblick über aktuelle rechtsextreme Phänomene und entsprechende Handlungsmöglichkeiten im Kontext Schule.
Link zur Anmeldung: https://beteiligung.nrw.de/portal/essen/beteiligung/themen/1031415?zugangscode=qFQqDRqb
Mittwoch, 04.11.26 von 13.00 Uhr bis 15.30 Uhr: Klassenchats – Umgang mit rechten Inhalten
Rechtsextreme, rassistische und antisemitische Inhalte in Klassenchats sorgen immer wieder für Schlagzeilen – und lassen Lehrkräfte, Eltern und Schüler*innen oft ratlos zurück. Wie kann eine Schule mit privaten Klassenchats umgehen? Und welche Auswirkungen können die geteilten Inhalte auf das schulische Miteinander haben?
Die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus im Regierungsbezirk Düsseldorf berichtet aus ihrer Beratungsarbeit an Schulen und zeigt Handlungsoptionen für Schulen und Lehrkräfte im Umgang mit rechten Inhalten in Klassenchats auf.
Link zur Anmeldung: https://beteiligung.nrw.de/portal/essen/beteiligung/themen/1031416?zugangscode=vVmSvV3i
Donnerstag, 19.11.26 von 13:00 Uhr bis 16:00 Uhr: Parolen Paroli bieten - Umgang mit antidemokratischen Äußerungen
In diesem Workshop der Bildungsstätte Anne Frank geht es darum, engagiertes pädagogisches Personal darin zu stärken, souverän auf antidemokratische Sprüche und diskriminierende Parolen zu reagieren. Anhand von Beispielen entwickeln wir konkrete Handlungsoptionen, um in hitzigen Situationen klar, wirksam und dialogfähig zu bleiben. So schaffen wir Sicherheit im Auftreten – und Haltung dort, wo sie gebraucht wird.
Link zur Anmeldung: https://beteiligung.nrw.de/portal/essen/beteiligung/themen/1031417?zugangscode=UpP8nHDi
Donnerstag, 26.11.26 von 13:00 Uhr bis 16:00 Uhr: Das TikTok-Universum der (extremen) Rechten
In den sozialen Medien gewinnen extrem rechte Akteur*innen zunehmend an Einfluss. Sie nutzen kreative, manchmal sehr offensichtliche, manchmal sehr subtile Methoden, um ihre Ideologien zu verbreiten und junge Menschen zu erreichen. Im Fokus der extremen Rechten steht TikTok, die unter Jugendlichen beliebteste Plattform. Hier hat sich seit Jahren ein mediales Paralleluniversum rechter bis extrem rechter Accounts herausgebildet, das auf die Meinungsbildung nicht nur der jungen Menschen einen maßgeblichen Einfluss hat.
In dieser Fortbildung vermittelt die Bildungsstätte Anne Frank die Kompetenzen, um extrem rechte Agitation in den sozialen Medien zu erkennen, zu benennen und einen kompetenten Umgang mit diesen zu entwickeln. Dabei ist es von entscheidender Bedeutung, die Ästhetiken und Dynamiken extrem rechter Propaganda in den sozialen Medien zu erkennen und zu verstehen, um handlungsfähig zu sein. In praktischen Übungen und Fallbeispielen stärken wir die Medienkompetenz der Teilnehmenden und unterstützen sie dabei, demokratische Resilienz zu entwickeln. Gemeinsam erarbeiten wir Strategien, wie rechtsextremer Hetze im Netz begegnet werden kann.
Link zur Anmeldung: https://beteiligung.nrw.de/portal/essen/beteiligung/themen/1031412?zugangscode=tvNNTHTt
Für weitere Rückfragen können Sie sich gern wenden an:
Frau Clara Fütterer (Kommunales Integrationszentrum), Telefon: 0201 8888464 - E-Mail: clara.fuetterer(at)interkulturell.essen.de
Der „Essener Verbund der Immigrantenvereine e.V.“ ist ein Dachverband aller gemeinnützigen Migrantenorganisationen in Essen. Seit der Gründung in 2000 ist er stetig gewachsen. Heute erreicht er eine Mitgliederzahl von über 70 Migrantenorganisationen aus über 20 Herkunftsländern. Von dieser Zusammenarbeit profitieren MitbürgerInnen ausländischer Herkunft in erster Linie, aber auch die Stadt und die gesamte Bevölkerung in Essen.