Zum Hauptinhalt springen

Aktuelle Nachrichten und Beiträge

Gedenkveranstaltung zum 30. Jahrestag des Völkermords von Srebrenica

AlleVerbund-NewsMitgliedsvereine

Oberbürgermeister Kufen auf der Gedenkveranstaltung zum 30. Jahrestag des Völkermords von Srebrenica. Foto: Nils Stakemeier

Im Rahmen der Initiative "Wir alle sind Essen – Gemeinsam für ein friedliches Miteinander" lud die bosnisch-muslimische Gemeinde Essen e.V. am Freitag, 19. September, zu einem Gedenkabend unter dem Titel "30 Jahre Srebrenica Genozid" in die Zeche Carl ein. Oberbürgermeister Thomas Kufen und die Anwesende erinnerten an die Opfer und setzten ein Zeichen für Dialog, Respekt und Zusammenhalt gesetzt.

"Wir begehen heute eine Gedenkveranstaltung, die uns einerseits mahnt – zur Erinnerung an den Völkermord von Srebrenica vor nunmehr 30 Jahren. Andererseits ist sie aber auch eine Verpflichtung für die Zukunft", so der Oberbürgermeister. "Die Ereignisse von Srebrenica sind nicht nur eine schreckliche Erinnerung, sie sind eine Mahnung für die Zukunft. Frieden, Freiheit und Demokratie sind kein Selbstläufer. Wir erleben weltweit, wie schnell Frieden enden kann."

Die Veranstaltung wurde musikalisch vom Chor DIN – Essen begleitet und durch eine Fotoausstellung ergänzt, die die Ereignisse von Srebrenica dokumentierte. Der Zeitzeuge und Autor Hasan Hasanović berichtete zudem von seinen Erfahrungen während des Genozids. Im Juli 1995 ermordeten bosnisch-serbische Truppen in Srebrenica über 8.000 bosnische Muslime, überwiegend Männer und Jungen. Die UNO-Sicherheitszone konnte sie nicht schützen. Das Massaker gilt als das größte Verbrechen in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg und wurde als Völkermord eingestuft.

"Mein besonderer Dank gilt dem Kulturzentrum Džemat Essen e.V. für sein starkes Engagement – gerade auch heute mit der Beteiligung an der Initiative ‚Wir alle sind Essen – Gemeinsam für ein friedliches Miteinander‘. Und mein Dank gilt Ihnen allen, die heute hier sind und damit bekräftigen: Wir vergessen nicht", so Thomas Kufen. "Lassen Sie uns gemeinsam dafür sorgen, dass aus Erinnerung Verantwortung wächst. Lassen Sie uns für eine Gesellschaft stehen, die von Frieden, Respekt und Vielfalt getragen wird!"

Quelle: Stadt Essen, www.essen.de 

migo - die digitale Mitgliederzeitschrift des Essener Verbundes der Immigrantenvereine e.V.

Der Essener Verbund der Immigrantenvereine e.V. freut sich, Ihnen migo - die neue digitale Mitgliederzeitschrift vorzustellen.

migo steht für „Migration - Integration - Gesellschaft - Oekonomie“ und damit für viele Themen in unserer heutigen Zeit. migo soll sowohl dazu beitragen, die Kommunikation unter den Mitgliedsvereinen zu verbessern, als auch viele interessierte Essenerinnen und Essener über die vielfältigen Angebote und Nachrichten aus unserer Stadt, aus unserem Land und der Bundesrepublik zu informieren.

migo erscheint monatsweise als Newsletter und wird Themen u.a. aus Wirtschaft, Recht, Sport, Bildung, Gesundheit, Nachrichten über Aktivitäten der Migrantenvereine, Berichte aus Rat und Politik und vieles mehr umfassen.

Der „Essener Verbund der Immigrantenvereine e.V.“ ist ein Dachverband aller gemeinnützigen Migrantenorganisationen in Essen. Seit der Gründung in 2000 ist er stetig gewachsen. Heute erreicht er eine Mitgliederzahl von über 70 Migrantenorganisationen aus über 20 Herkunftsländern. Von dieser Zusammenarbeit profitieren MitbürgerInnen ausländischer Herkunft in erster Linie, aber auch die Stadt und die gesamte Bevölkerung in Essen.

Sie finden uns auch in den sozialen Medien

Der Essener Verbund der Immigrantenvereine ist aktiv auf folgenden Social-Media-Plattformen:

  zum Facebook-Profil
  zum Instagram-Profil