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Impfbereitschaft bei Migranten höher als bei Deutschen

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Studie widerlegt Corona-Gerücht.

 

Wissenschaftlerinnen fordern gezielte Aufklärung in Migrantengruppen zum Thema Impfen. Die Herkunft der Menschen sei indes nicht entscheidend für ihre Impfbereitschaft. Vielmehr sind Sprachbarrieren häufig Ursache für Impfskepsis.

Der Migrationshintergrund von Menschen spielt laut einer aktuellen Studie des Robert Koch-Instituts (RKI) für die Impfbereitschaft nur eine untergeordnete Rolle. Das Herkunftsland sei nicht entscheidend für die Impfbereitschaft. Vielmehr treffe dies auf sozioökonomische Merkmale wie Bildung, Einkommen, das Alter und Sprachbarrieren zu, sagte die Gesundheitswissenschaftlerin Elisa Wulkotte vom Robert Koch-Institut am Donnerstag in Berlin. Hinzu kämen Diskriminierungserfahrungen im Gesundheits- und Pflegebereich, etwa wegen des Aussehens, des Akzents oder wegen Verständnisproblemen. Das Thema hatte im Frühjahr 2021 bundesweit für Diskussionen gesorgt.

Für das Covid-19-Monitoring (Covimo) des Robert Koch-Instituts wird die Bevölkerung Deutschlands regelmäßig zu Themen rund um die Covid-19-Impfung befragt. Für die am Donnerstag veröffentlichte neunte Erhebung wurden 1.000 Menschen mit und 1.000 Menschen ohne Einwanderungsgeschichte interviewt.

Von den Menschen mit Migrationsgeschichte gaben demnach etwa 84 Prozent an, mindestens einmal geimpft zu sein. Die Impfquote für die Bevölkerungsgruppe ohne Migrationsgeschichte lag bei etwa 92 Prozent. In der Altersgruppe der 18- bis 29-Jährigen lag in beiden Gruppen die Impfquote mit knapp 93 Prozent gleich hoch. Am wenigsten waren in beiden Gruppen die 30- bis 39-Jährigen geimpft.

Quelle und weitere Informationen: www.migazin.de

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