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Steinmeier: Kampf gegen Rassismus ist bitter nötig

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Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat zum Kampf gegen Rassismus aufgerufen. Dieser sei auch in Deutschland ein "Problem", denn er gefährde "das freiheitliche Miteinander, die friedliche Vielfalt von Kulturen, Religionen und Überzeugungen, unsere Demokratie", schreibt Steinmeier in einem am Montag in Darmstadt veröffentlichten Grußwort zu den UN-Wochen gegen Rassismus.Er dankte den Veranstaltern der Wochen vom 15. bis 28. März, dass sie auch in der Pandemie "mit Fantasie und Ausdauer" neue digitale Formate entwickelt und so einen Teil ihrer wichtigen Arbeit fortgesetzt hätten. Die Wochen stehen unter dem Motto "Solidarität. Grenzenlos" und sollten am Montagnachmittag digital mit dem CDU-Bundesvorsitzenden Armin Laschet als Hauptreferenten eröffnet werden. Der Einsatz zivilgesellschaftlicher Akteure sei "leider bitter nötig, denn der Hass pausiert nicht im Lockdown, wie unzählige Kommentare in Online-Foren zeigen", hebt der Bundespräsident in dem Grußwort hervor. Es brauche Gegenrede, Gegenwehr mit den Mitteln des Rechtsstaats und eine entschlossene Zivilgesellschaft. Resignation dürfe genauso wenig Raum greifen wie der Hass selbst, deshalb seien die Internationalen Wochen gegen Rassismus so wertvoll. "Sie erinnern uns einmal im Jahr daran, worum wir täglich aufs Neue ringen müssen."Die Wochen werden seit 1995 in Deutschland begangen, seit 2014 werden die Veranstaltungen von der Stiftung gegen Rassismus in Darmstadt geplant und koordiniert. Dass der Bundespräsident nun erstmals ein Grußwort zu den UN-Wochen übermittelt habe, sei ein Höhe- und Wendepunkt in der bisherigen Arbeit, sagte der Geschäftsführer der Stiftung, Jürgen Micksch. Denn erst dadurch, dass man Rassismus als Problem identifiziere, könnten Schritte zu dessen Überwindung gegangen werden. Ein wichtiger Meilenstein in diesem langen Prozess sei Anfang 2020 die Einrichtung des Kabinettsausschusses zur Bekämpfung von Rechtsextremismus und Rassismus unter der Leitung von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gewesen. Quelle: www.migazin.de

migo - die digitale Mitgliederzeitschrift des Essener Verbundes der Immigrantenvereine e.V.

Der Essener Verbund der Immigrantenvereine e.V. freut sich, Ihnen migo - die neue digitale Mitgliederzeitschrift vorzustellen.

migo steht für „Migration - Integration - Gesellschaft - Oekonomie“ und damit für viele Themen in unserer heutigen Zeit. migo soll sowohl dazu beitragen, die Kommunikation unter den Mitgliedsvereinen zu verbessern, als auch viele interessierte Essenerinnen und Essener über die vielfältigen Angebote und Nachrichten aus unserer Stadt, aus unserem Land und der Bundesrepublik zu informieren.

migo erscheint monatsweise als Newsletter und wird Themen u.a. aus Wirtschaft, Recht, Sport, Bildung, Gesundheit, Nachrichten über Aktivitäten der Migrantenvereine, Berichte aus Rat und Politik und vieles mehr umfassen.

Der „Essener Verbund der Immigrantenvereine e.V.“ ist ein Dachverband aller gemeinnützigen Migrantenorganisationen in Essen. Seit der Gründung in 2000 ist er stetig gewachsen. Heute erreicht er eine Mitgliederzahl von über 70 Migrantenorganisationen aus über 20 Herkunftsländern. Von dieser Zusammenarbeit profitieren MitbürgerInnen ausländischer Herkunft in erster Linie, aber auch die Stadt und die gesamte Bevölkerung in Essen.

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